Diese Frage bekam ich vor ein paar Tagen gestellt und seitdem habe ich viel darüber nachgedacht.

Im Grunde soll die Gesundheit kostenlos und der normale Zustand jedes Menschen sein. Leider ist dies jedoch nicht der Fall. Körperliche wie auch mentale Krankheitsbilder nehmen rasant zu, chronische Verläufe sind oft die Folge. Diese Menschen erfahren eine Einschränkung in ihrem Alltag, wie auch in ihrer Lebensqualität.

Diagnosen und Behandlungen von „chronischen“ Krankheitsverläufen bringen meist einen erheblichen Kostenaufwand (wie auch Geduld und nervliche Belastung) mit sich. 

Ein Beispiel: der Klient leidet an diversen Schmerzen in Armen und Beinen, Rückenschmerzen, Schwindel und starker Erschöpfung. Er beginnt beim Hausarzt, der kann jedoch nichts feststellen und verschreibt Schmerzmittel. Nach einer Woche erneuter Termin beim Hausarzt, die Schmerzmittel bewirken nichts, ziehen nur Nebenwirkungen mit sich. Das Schmerzmittel wird geändert, man bekommt ein weiteres Präparat gegen die Nebenwirkungen und man wir an einen Spezialisten, sagen wir HNO wegen des Schwindels überwiesen. Dieser kann keine Ursache dafür feststellen, verschreibt aber eine Medikament gegen den Schwindel und überweist den Klienten wiederum an einen weiteren Facharzt. Dieser verordnet bildgebende Verfahren, Physiotherapie und verschreibt ein stärkeres Schmerzmittel (Nebenwirkungen inklusive). Mittlerweile sind etwas drei Monate vergangen, der Klient hat noch keine eindeutige Diagnose und seine Zustand hat sich verschlimmert. Er wird noch an weitere Fachärzte überwiesen, weitere Tests werden gemacht, andere Medikamente verschrieben und diverse Therapieansätze verordnet. Der Klient hat mittlerweile eine Handvoll von Diagnosen mit dem Vermerk „chronisch“, kann eine Apotheke zu Hause eröffnen und sein Kontostand schrumpft zusehends. Jedoch fühlt er sich gesundheitlich noch immer nicht besser.

Viele werden jetzt lachen oder dies für übertreiben halten, aber leider musste ich genau diesen Weg einige Jahre selbst gehen…

Oft werden körperliche Beschwerden nur symptomatisch behandelt, jedoch wird die Ursache für die Entstehung des Symptoms sehr oft außer acht gelassen. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen wird erst gar nicht in Betracht gezogen. Wenn man aber erst die Ursache behoben hat verschwinden die Symptome (mit ein wenige Hilfe) von alleine. So könnte der oben erwähnte Klient an einer akuten Schwermetallbelastung leiden. Durch ein ausführliches Erstgespräch, eine Blutanalyse und einer angepassten Ausleitung hätte er sich viel Geld (und Nerven) sparen können. 

Natürlich schrecken viele Menschen vor den naturheilkundlichen Ansätzen oder ganzheitlichen Beratungen und Behandlungen zurück, da diese oft (teils gar) nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Jedoch kann man an dem oben erwähnten Beispiel sehen, was im Endeffekt die günstiger (und gesündere) Variante ist. 

Und ich sage dies nicht um Werbung für meine Praxis zu machen, sondern weil ich aus eigener Erfahrung rede. Nachdem die Ursache meiner Erkrankung (von Depression, bis Burn-Out über Fibromyalgie und Verdacht auf Krebs) behoben war, ging es mir rasant besser. Ich hätte mir vor zwei Jahren nie vorstellen können wieder schmerzfrei zu leben oder Glück und Freude zu empfinden.