Jeder kennt das! Gedanken kommen einem immer wieder in den Sinn und wir werden sie nicht mehr los. Allerdings sind diese Gedanken meistens unangenehm. Und dennoch gehen wir sie immer wieder wie in einer Endlos-Schleife durch. Diese negative und unangenehmen Gedanken scheinen sich zu verselbstständigen.

Gedanken entstehen über unsere Wahrnehmung über die Sinne. So reagiert der Verstand auf Reize, die wir über Augen, Ohren, Nase, Mund und Tastsinn aufnehmen. Diese Informationen finden den Weg in unser Gehirn und veranlassen bestimmte Handlungen. Die Mehrzahl davon läuft automatisch ab.

Durch die Wahrnehmung eines Reizes entsteht auch immer eine innere Bewertung. So sucht das Gehirn nach Erfahrungswerten und kann diese in Kategorien bekannt, unbekannt, erfreulich, nicht erfreulich einordnen. Mit jeder dieser Bewertungen entsteht ein Gefühl. Diese nehmen wir oft gar nicht bewusst wahr.

Jedoch sind sie real und leiten sie uns zu einer entsprechenden Handlung. Meistens können wir mit diesen alltäglichen Reizen gut umgehen und können neben den automatischen Handlungen noch alle alltäglich Dinge erledigen . Innere Unruhe erzeugen die Gedanken, die nicht den „Autopiloten“ auslösen, sondern dadurch entstehen, dass wir etwas als bedrohlich, fremd und unangenehm einordnen oder bewerten. Solche Gedanken nehmen viel Raum ein und können reellen Stress auslösen. So können dies Gedanken über eine anstehende Entscheidung, Sorgen über die Zukunft sein, Festhalten der Vergangenheit, aber auch dass wir uns Gedanken darüber machen, was andere über uns denken.

Ein negativer Gedanken bringt oft andere mit sich und es fällt uns immer schwerer einen positiven Gedanken zu fassen. Diese Gedanken verfolgen uns bis in den Schlaf und wir finden oft keinen Weg aus dieser Endlosschleife mehr heraus. Je länger wir in diesem Teufelskreis feststecken, desto negativere Wirkungen hat dies auf unsere Psychen, Geist und Körper.

Den Sorgen und Grübeln kann man jedoch ganz bewusst ein Ende setzten. So kannst du lernen negative Gedanken frühzeitig zu bemerken und rechtzeitig aus der Gedankenspirale auszusteigen. Verschieden kleine Tools z.B. aus dem Mental- und Achtsamkeitstraining können schnell positive Wirkungen erzielen.